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www.justizversagen.de

Yvonne Menzel und Peggy Knobloch

Bitte um Ihre Mithilfe

Sitzt dieser angebliche Mörder
zu Unrecht in einer
psychiatrischen Einrichtung?
Foto: Karin Heindl
Beobachtungen, Auffälligkeiten und Erstaunliches zum Fall
Peggy Knobloch


Wir haben Fragen:

Starb die angeblich am 07.05.2001 von dem geistig zurückgebliebenen Ulvi Kulac ermordete Peggy Knobloch erst am 20.08.2009 im Raum Löbau / Neugersdorf über 8 Jahre nach ihrem Tod? Ist das Urteil gegen Ulvi Kulac ein Justizskandal? Wir meinen, ja.

Feststellungen zu Peggy Knobloch:

1) Laut Grabstein (Grab ohne Leiche) wurde Peggy am 07.05.2001 getötet.

2)Laut Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Hof aufgrund Rechtshilfeverkehrsabkommen in strafrechtlichen Angelegenheiten unter dem Az 22 UJs 1837/01 an die Ermittlungsbehörden in Cheb (Eger) wurde am 11.05.2001, also 4 Tage nach dem angeblichen Mord gegen 17:00 Uhr bis 17:30 Uhr bei Löbau ein Transporter Marke Fiat beobachtet, in dessen Heckfenster das Gesicht von Peggy Knobloch erkannt worden sein soll.

3) Die Halterin des Wagens ist eine tschechische Staatsbürgerin aus Jablonec, das Kind soll ihr Sohn (allerdings mit dunklen kurzen Haaren) gewesen sein, sie will mit einer Freundin in Peit zum Einkaufen gewesen sein.

4) Peggy war nicht kurzhaarig und zeitweise blond gefärbt oder braun, aber nicht dunkel. Peit gibt es nicht, nur Peitz, das liegt 214 km nördlich von Löbau in der Nähe von Cottbus. Wir halten es für unwahrscheinlich, dass sich zwischen Löbau und Peitz keine Einkaufsquelle ergibt. Schon die tschechischen Behörden haben den Ortsnamen Peit mit einem Fragezeichen versehen.

Frage: Kann jemand diese Beobachtung bestätigen? Wie gut ist diese Beobachtung 4 Tage nach Peggys angeblichen Tod? Kann es sich wirklich um einen kurz- und dunkelhaarigen Jungen gehandelt haben? Hat jemand die angeblich ebenfalls mitreisende 2. Frau gesehen? Kann ausgeschlossen werden, dass diese 2. Frau Peggy war? Gibt es von ihr Beschreibungen? Kann jemand Angaben machen, wohin der Transporter wirklich fuhr?

Feststellungen zur Toten im Fass bei Löbau / Neugersdorf

Wir haben die Tote - angeblich Yvonne Menzel - mit Peggy verglichen. Wir halten Yvonne Menzel für Peggy Knobloch.

Unten sehen Sie ein Bild der Toten von Neugersdorf (Quelle MDR), ein Bild von Peggy im Alter von 9 Jahren, und ein Hybridbild, bei dem die beiden Bilder durchsichtig übereinanderkopiert sind.

Mund, Kinn, Augenabstand, sogar die Schulterlinie und die Haltung stimmen perfekt überein, trotz dazwischen liegender Pubertät. Die Bilder sind nur in der Größe angepasst und das Kinderfoto ist 1:1 gespiegelt um die Blickrichtung zu korrigieren, sie sind jedoch nicht bearbeitet oder verändert. Die Haltung stimmt so perfekt überein, dass man sie völlig unverändert übereinander legen kann und sie passen in allen Details aufeinander. Lediglich die Ohren sind vermutlich operiert worden (das lässt sich aber leicht machen).

Yvonne Menzel,
die Tote im Fass Quelle: MDR
Peggy Knobloch,
Quelle:
www.ulvi-kulac.de
Hybridbild aus
Yvonne Menzel und
Peggy Knobloch

Meldung MDR, Sendung vom 30. August 2009: Am Sonntag, dem 23. August 2009, fanden Spaziergänger in der Nähe von Löbau die Leiche einer jungen Frau. Sie steckte unbekleidet und teilweise einzementiert in einem Fass. Die Tote konnte noch in den Abendstunden als Yvonne Menzel aus Neugersdorf identifiziert werden, die seit Freitag, dem 21. August 2009 als vermisst gemeldet war. Der Fundort der Leiche, war im Steinbruch auf dem Galgenberg, zwischen Löbau und Herwigsdorf. Die junge Frau lebte allein in ihrer Wohnung in Neugersdorf. Sie war gelernte Sozialassistentin und hatte bis Anfang August 2009 in einem Pflegedienst gearbeitet. Zuletzt war sie im Netto-Markt in Ebersbach beschäftigt. Sie hatte einen roten PKW Opel Corsa mit dem Görlitzer Kennzeichen GR-GA 676. Yvonne Menzel soll den bisherigen Erkenntnissen zufolge zur Mittagszeit des 20. August 2009 mit ihrem Opel im Stadtgebiet Löbau unterwegs gewesen sein. Ihr ehemaliger Freund, ein 21-Jähriger, wurde vorläufig festgenommen.(Quelle: © 2009 MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK).

Yvonne Menzel soll "im Frühjahr" (Quelle: SZ Online) nach Neugersdorf gezogen sein und vermutlich dort ihren Mörder gefunden haben. Sie starb nur wenige Monate nach ihrem Umzug nach Neugersdorf eines unnatürlichen Todes, wurde nach Mafia-Manier einbetoniert und an äußerst unzugänglicher Stelle - nur über mehrere Kilometer Waldweg erreichbar - in einem alten mit Grundwasser vollgelaufenen Steinbruch südlich des Löbauer Turms versenkt.

Inoffiziell haben wir auch erfahren, es habe im Umfeld von Neugersdorf bereits einmal eine Yvonne Menzel gegeben, die sei aber ca. 10 Jahre älter und mit ihrem Freund "nach Westen" gegangen.

Eine detaillierte Presseanfrage, unter anderem zu diesem Thema hat die Staatsanwaltschaft Görlitz, Pressesprecher Till Neumann, unter Berufung auf unzumutbare Arbeitsbelastung explizit abgelehnt.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Görlitz hat zwar unter Leitung von Herrn Oberstaatsanwalt Sebastian Matthieu eine Sonderkommission gebildet, von einem DNA-Vergleich, wie von Bürgern schon angeregt und von Polizei, Staatsanwaltschaften und Innenministern gern aus viel geringerem Grund immer wieder gefordert, hört man allerdings nichts.......

Die Bevölkerung muss sich also wie immer selbst helfen und um Aufklärung dieses schweren Verbrechens bemühen.

Frage: Wer kann durch Angaben mithelfen, den Angehörigen der Opfer, aber auch des verurteilen angeblichen Täters und des inhaftierten Verdächtigen, Gewissheit zu verschaffen, dass Yvonne Menzel vielleicht doch nicht Peggy Knobloch ist? Wer kann insbesondere helfen, die Frage zu klären, wo sich Peggy nach ihrem Auftreten in Löbau 4 Tage nach ihrem angeblichen Tod weiterhin aufgehalten hat und - vielleicht - heute noch lebt.

Öffentlicher Aufruf:
Die Staatsanwaltschaft Görlitz ist von Amtswegen im Rahmen ihrer Amtsermittlungsobliegenheit verpflichtet, diese Fragen zu klären und zu beantworten. Wir fordern hiermit die Staatsanwaltschaft Görlitz auf, im Rahmen ihrer Ermittlungspflicht einen DNA-Vergleich zwischen der bei der Staatsanwaltschaft Hof gesicherten DNA der Peggy Knobloch und der angeblichen Yvonne Menzel durchzuführen und nicht alles dem wachsamen Augen des Bürgers zu überlassen.

Neuestes aus der Exekutive, Stand 31.12.2009 - 12:11 Uhr:

Wir haben diese Meldung am 29.12.2009 um 20.00 Uhr online verfügbar gemacht. In memoriam des Dienstmannes Aloysius ("Ein Münchner im Himmel") reagierte die Staatsanwaltschaft Görlitz "mit einer solchen Hast", dass sie bereits am 30.12.2009 um 15:18 Uhr über dpa Neuigkeiten verbreitete, so sei es eine außer Kontrolle geratene Sexfete mit dem Freund gewesen, es gebe ein Teilgeständnis und so weiter (s. unten). Auch dass ein Verdächtiger, gegen den aber noch ermittelt werde, wieder auf freiem Fuß sei. Hoffentlich ist es dem ermittelnden Staatsanwalt nicht wie dem Engel Aloysius gegangen, dass er vor lauter Hast tot umgefallen ist, denn das hätte sich nicht gelohnt:

Schon am 26.08.2009 veröffentlichte die Bild-Zeitung nämlich nicht nur das, sondern auch, dass die beiden längst getrennt waren, dies im Ort auch schon bekannt war, und die Tote ihren angeblichen Freund im Internet bereits als (Zitat) "Arsch mit Ohren" bezeichnet hatte. Außergewöhnlich gute Voraussetzungen für eine Sexfete. Aus gewöhnlich gut informierten Kreisen haben wir erfahren, dass der Beschuldigte bisher nichts gesagt haben soll. Das dürfte wohl stimmen, denn ansonsten gälte für den 2. Beschuldigten der Haftgrund der Verdunkelungsgefahr und er wäre nie und nimmer frei gelassen worden, schon gar nicht, nachdem er im Verdacht stand, Spuren verwischt zu haben.

Wir hätten einen guten Vorsatz für die Staatsanwaltschaft Görlitz für 2010: Wie wäre es, wenn Sie sich vornehmen würden, künftig mit dem gleichen Eifer zu ermitteln, mit dem sie die Pflege Ihres Ansehens durchführen und kritische Stimmen beobachten?

Ach ja, übrigens: Die Ermittlungen führt Oberstaatsanwalt Sebastian Matthieu. Da war doch noch was Neues aus der Exekutive........

Meldung dpa/sn vom 30.12.2009 - 15:18 UHR:
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Tote im Steinbruch - Details veröffentlicht,
Görlitz/Herwigsdorf (dpa/sn) - Im Fall der toten Frau aus dem Steinbruch bei Herwigsdorf (Kreis Görlitz) haben die Ermittler weitere Details bekanntgegeben. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei ist die 20-Jährige erstickt und möglicherweise ein Opfer zweifelhafter Sexualpraktiken geworden. Entsprechende Aussagen des Tatverdächtigen würden derzeit überprüft. Er habe geltend gemacht, dass ihm das Geschehen «entglitten» sei. Dem Ex-Freund der Frau wird Totschlag vorgeworfen. Der 21-Jährige war einen Tag nach Auffinden der Leiche verhaftet worden. Ihm wird Totschlag vorgeworfen. Die Leiche war teilweise in einem Fass einbetoniert und im See des Steinbruchs versenkt. Die junge Frau hatte als Verkäuferin im Raum Zittau gearbeitet und war zuletzt am 20. August lebend gesehen worden. Ihr neuer Partner hatte deren Verschwinden gemeldet. Am 23. August entdeckten Spaziergänger die Tote im Wasser. Ein zweiter Beschuldigter befindet sich inzwischen wieder auf freiem Fuß. Er war kurz vor Weihnachten aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Allerdings wird gegen ihn weiter ermittelt, hieß es. Er steht im Verdacht, an der Beseitigung der Leiche und von Spuren mitgewirkt zu haben.
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Meldung bild vom 26.08.2009 - 11:40 UHR:
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Er soll das Mädchen getötet haben, VON U. GARTEN
Bekommt hier das UNFASSBARE GESTALT? Wir sehen Steffen S. (21). Der junge Mann sitzt seit gestern Abend in U-Haft, der Vorwurf lautet auf Totschlag. Die Ermittler glauben: Er hat Yvonne M. (20) getötet, nackt in ein Fass gesteckt und es in den Steinbruch-See auf dem Galgenberg von Rosenbach geworfen. Spurensuche in der Lausitz: Steffen S. im Internet über sich und seine Wünsche: "Dem Wahnsinn freien Lauf lassen; One-night-stands; 3-night-stands. Lieblingsessen: Döner, Lieblingsgetränk: Stroh 80 (Rum mit 80 % Alkohol, die Red.)". Im Mai hatte er ein Gewerbe für einen Abschleppdienst und Hausmeisterservice angemeldet. Wann und wie lange er mit seinem mutmaßlichen Opfer Yvonne, einer Verkäuferin im Supermarkt, zusammen war, ist noch unklar. Auch wie sie zu Tode kam, steht offiziell noch nicht genau fest. Laut Staatsanwaltschaft hat Steffen eine Aussage gemacht, es gibt aber noch keine Hinweise auf ein Motiv. Gestern Vormittag suchte die Polizei mit Spürhunden das Grundstück seines Vaters in Bischdorf ab. Dort hatte er letzte Woche bis Donnerstag zusammen mit mehreren Freunden gezeltet. Es gibt Gerüchte im Dorf: "Die beiden hatten harte Sexspiele. Dabei starb sie." Dumme Gerüchte, glauben andere. Denn Yvonne hatte längst Schluss gemacht. Das lebensfrohe und sympathische Mädchen hatte ihn im Internet zuletzt nur einen "Arsch mit Ohren" genannt. Fakt ist: Steffen bastelte gerne an Trabis und fuhr einen schwarzen VW-Transporter. Die Polizei nimmt an, dass er damit die nackte, tote Yvonne im Fass zum Steinbruch brachte. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Bürgermeister Roland Höhne (51, CDU): "Wir sind alle sehr betroffen. Der Junge war nie auffällig."!
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Das Neueste vom Neuesten:

Die Staatsanwaltschaft Görlitz meldet, Yvonne Menzel sei beim Sex, vermutlich bei Fesselspielen, umgekommen. Naja, das ist nun wirklich neu. Gebetsmühlen sind dagegen Science Fiction!

Unverständlich war schon, dass im Dezember ein Mitbeschuldigter, der wegen Beseitigung von Beweismaterial in Untersuchungshaft war, auf freien Fuß gesetzt wurde. Wie kann ein Beschuldigter, der die Verdunkelungsgefahr schon unter Beweis gestellt hat, weil er angeblich mitgeholfen hat, Beweise zu vernichten, in einem Mordfall auf freien Fuß gesetzt werden, wenn Mordverdacht besteht und Beweise beseitigt wurden?

Nun bereitet die Staatsanwaltschaft Görlitz den nächsten Coup vor: Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass die neuerliche Wiederholung der alten Geschichte auf eine bevorstehende Entlassung des Verdächtigen hindeutet, wenn er gesteht, seine Exfreundin bei einem bedauerlichen Unfall versehentlich umgebracht zu haben.

Der Fall geht als geklärt in die Kriminalstatistik ein, der junge Mann ist froh, dass er wieder draußen ist, Yvonne Menzel, wer immer sie sei, wird beerdigt und alle sind zufrieden, weil auch unsere Frage nicht untersucht werden muss. Nur eines stört uns daran: Vielleicht läuft am Ende da draußen ein Mörder frei rum, während ein anderer zu Unrecht vorbestraft und ein weiterer zu Unrecht in der Psychiatrie ist. Uns würde das nicht gefallen.....